Die Falten sind eine Folge des Aufrollens und verschwinden von selbst. Wenn Sie den Prozess beschleunigen möchten, wenden Sie bitte die folgenden Methoden an:
Dieser Leitfaden erleichtert Ihnen den Einstieg in die Nutzung des Teppichs in den ersten Tagen nach der Lieferung und zeigt Ihnen, wie Sie den Teppich pflegen können, damit er sein Aussehen und seine Frische möglichst lange behält.
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Einen kurzen Dampfstoß über dem Flor anwenden (nicht durchnässen).
Nicht auf Viskose und Jute verwenden.
Führen Sie Tests an einer unauffälligen Stelle oder auf einer kleinen Fläche durch.
Ihr neuer Teppich ist eine Investition in Komfort, Ästhetik und Wohnlichkeit. Damit er sein ansprechendes Aussehen und seine Weichheit über viele Jahre hinweg behält, empfiehlt es sich, eine einfache Pflegeroutine einzuführen. Regelmäßige Pflege erfordert nicht viel Zeit – schon wenige Minuten pro Woche genügen, damit der Teppich wie neu aussieht.
Wöchentlich:
Saugen Sie den Teppich mit einer Düse ohne rotierende Bürste (sogenannte Beater Bar). Empfindliche Fasern reagieren negativ auf starkes Ziehen, daher sollten Aufsätze mit rotierenden Walzen vermieden werden. Führen Sie den Staubsauger zunächst in Florrichtung und anschließend leicht gegen den Flor, um Staub, Haare und kleine Partikel aus tieferen Schichten des Flors zu entfernen.
Verfügt der Teppich über Fransen, saugen Sie diese nicht ein – es genügt, sie vorsichtig mit den Fingern oder einem Kamm zu entwirren, damit sie ihre schöne Form behalten.
Alle 2–3 Monate:
Drehen Sie den Teppich um 180°. Dies ist eine einfache Methode, um den Druck durch Möbel gleichmäßig zu verteilen und den natürlichen Verschleiß der Fasern auszugleichen. Regelmäßiges Drehen sorgt zudem für eine gleichmäßige Lichteinwirkung, wodurch die Farben länger lebendig und intensiv bleiben.
Bei Bedarf / laufend:
Sollte etwas verschüttet werden, reagieren Sie umgehend.
Verwenden Sie ein sauberes Papiertuch oder ein weiches Tuch und drücken Sie es vorsichtig auf den Fleck, um die Feuchtigkeit aufzusaugen. Vermeiden Sie Reiben, da sich der Schmutz sonst tiefer in die Fasern einarbeiten kann. Falls erforderlich, reinigen Sie die Stelle vorsichtig mit Wasser und einer kleinen Menge eines milden Reinigungsmittels – testen Sie dieses zuvor stets an einer unauffälligen Stelle.
Alle 12–18 Monate:
Planen Sie eine gründliche Tiefenreinigung ein – entweder in Eigenregie mit geeigneten Reinigungsmitteln oder professionell, abhängig von der Faserart und den Empfehlungen des Herstellers. Eine solche Auffrischung stellt die Flauschigkeit des Flors wieder her, entfernt tiefsitzenden Schmutz und verlängert die Lebensdauer des Teppichs.
Kleine Schritte, große Wirkung
Regelmäßige Pflege ist der beste Weg, damit Ihr Teppich über viele Jahre hinweg wie neu aussieht. Einige einfache Gewohnheiten sorgen dafür, dass er seine Schönheit, Weichheit und seinen angenehmen Duft bewahrt – Tag für Tag, Saison für Saison.
Jeder Teppich hat seinen eigenen Charakter – eine andere Haptik, einen unterschiedlichen Glanz sowie eine individuelle Reaktion auf Feuchtigkeit und Reinigungsmittel. Damit die Pflege sowohl wirksam als auch sicher ist, sollte sie an die jeweilige Faserart angepasst werden. Nachfolgend finden Sie kurze Hinweise, die Ihnen helfen, Ihren Teppich langfristig in einem ausgezeichneten Zustand zu erhalten.
Synthetische Fasern (PP, PES, Nylon)
Teppiche aus synthetischen Fasern sind besonders langlebig, abriebfest und sehr pflegeleicht. In der Regel eignen sie sich gut für die Sprühextraktionsreinigung, sofern ein vom Hersteller empfohlener Reiniger verwendet wird.
Nach der Reinigung sollte der Teppich am besten flach liegend in einem gut belüfteten Raum getrocknet werden, wobei direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden ist. Achten Sie auf eine gute Luftzirkulation, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen und der Entstehung unangenehmer Gerüche vorzubeugen.
Wolle
Natürliche Wolle ist eine Premiumfaser – weich, elastisch und dank der natürlichen Fette im Flor schmutzabweisend. Verwenden Sie zur Pflege ausschließlich Reinigungsmittel mit mildem pH-Wert, idealerweise speziell für Wolle geeignet.
Nutzen Sie kaltes oder lauwarmes Wasser und vermeiden Sie heißes Wasser, da dieses zum Verfilzen der Fasern führen kann. Durchnässen Sie den Teppich nicht – Wolle trocknet langsam und kann sich verformen.
Halten Sie den Teppich während des Trocknens von direkter Sonneneinstrahlung und Heizquellen fern, um ein Ausbleichen oder Schrumpfen des Flors zu vermeiden.
Viskose / Kunstseide
Viskose ist ein sehr empfindliches Material mit einem edlen, dezenten Glanz, das besondere Vorsicht erfordert. Die Fasern reagieren empfindlich auf Wasser und Reibung, weshalb ausschließlich eine punktuelle Reinigung mit minimaler Feuchtigkeit empfohlen wird. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte der Teppich einem professionellen Reinigungsservice übergeben werden, der eine schonende Trockenreinigung ohne Risiko für die glänzende Struktur durchführt.
Jute / Sisal / andere Pflanzenfasern
Teppiche aus Jute, Sisal oder anderen pflanzlichen Fasern zeichnen sich durch ihren natürlichen, ökologischen Charakter aus und passen hervorragend zu naturinspirierten Einrichtungen. Sie erfordern jedoch besondere Sorgfalt – eine Nassreinigung ist zu vermeiden, da Feuchtigkeit zu Verformungen oder Verfärbungen führen kann.
Am besten eignen sich regelmäßiges Staubsaugen sowie Trockenreinigungsverfahren (z. B. spezielle Teppichpulver). So bleibt die schöne, ursprüngliche Struktur der Fasern erhalten, ohne das Material zu beschädigen.
Zusammenfassung
Die Wahl der richtigen Reinigungsmethode ist die beste Garantie dafür, dass Ihr Teppich unabhängig von seiner Faserart lange wie neu aussieht. Sorgfalt, Geduld und regelmäßige Pflege sind der Schlüssel, um seine Schönheit über viele Jahre hinweg zu bewahren.
Achten Sie bei der regelmäßigen Reinigung nicht nur auf die Häufigkeit, sondern auch auf die richtige Art des Staubsaugens. Eine zu hohe Saugkraft kann die Struktur des Flors mit der Zeit schwächen, daher empfiehlt es sich, eine niedrige bis mittlere Leistungsstufe am Staubsauger einzustellen. Diese ist vollkommen ausreichend, um Staub effektiv zu entfernen und gleichzeitig die Weichheit sowie Elastizität der Fasern zu erhalten.
Vermeiden Sie die Verwendung einer rotierenden Bürste – insbesondere bei Teppichen mit langem Flor oder mit Fransen. Eine rotierende Walze kann die Fasern verheddern, herausziehen oder die Struktur des Teppichs verformen. In solchen Fällen eignet sich am besten eine glatte Düse oder ein Aufsatz, der speziell für empfindliche Textilien vorgesehen ist.
Vergessen Sie die Unterseite nicht
Alle paar Wochen empfiehlt es sich, auch die Unterseite des Teppichs sowie den darunterliegenden Boden zu saugen.
Diese einfache Maßnahme reduziert die Ansammlung von Staub, Sand und kleinen Partikeln erheblich, die wie feines Schleifpapier auf die Fasern wirken können. Regelmäßige Reinigung der Unterseite trägt nicht nur zur Hygiene bei, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Teppichs, indem sie seine Struktur und Farben über viele Jahre hinweg schützt.
Wenn Sie eine Sprühextraktionsreinigung (Nassreinigung) planen, ist besondere Vorsicht geboten. Es handelt sich um eine wirksame Methode zur Auffrischung von Teppichen, die jedoch eine geeignete Technik erfordert, um ein Durchnässen der Fasern zu vermeiden. Verwenden Sie nur eine minimale Menge der Reinigungslösung – gerade so viel, wie zur Entfernung der Verschmutzungen notwendig ist. Führen Sie nach jedem Waschgang zusätzliche „trockene“ Durchgänge durch, um möglichst viel Feuchtigkeit aus dem Flor abzusaugen.
Bevor Sie die gesamte Fläche reinigen, führen Sie einen Test an einer unauffälligen Stelle durch (z. B. unter einem Möbelstück oder in einer Ecke). So stellen Sie sicher, dass das Reinigungsmittel weder Farbe noch Faserstruktur negativ beeinflusst.
Trocknung nach der Reinigung
Nach dem Waschen sollte der Teppich flach liegend in einem gut belüfteten Raum getrocknet werden. Sorgen Sie für eine freie Luftzirkulation – Sie können die Kanten des Teppichs leicht anheben, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie die Nähe zu Wärmequellen (Heizkörper, Heizlüfter), da hohe Temperaturen zu Schrumpfung oder Verformung des Flors führen können.
Empfindliche Fasern – mit Vorsicht behandeln
Bei empfindlichen Materialien wie Wolle oder Viskose empfiehlt es sich, eine professionelle Reinigung in Betracht zu ziehen. Fachbetriebe verfügen über geeignete Geräte und Reinigungsmittel, mit denen der Teppich gründlich aufgefrischt werden kann, ohne das Risiko von Durchnässung oder Glanzverlust einzugehen. Dies ist besonders wichtig bei hochwertigen Teppichen, deren Faserstruktur eine schonende und präzise Pflege erfordert.
Um Ihren neuen Teppich in vollem Umfang genießen zu können, lohnt es sich, nicht nur auf sein Aussehen, sondern auch auf den Komfort im täglichen Gebrauch zu achten. Eine passend ausgewählte rutschfeste Unterlage ist eine einfache Möglichkeit, die Stabilität des Teppichs zu erhöhen und ein Verrutschen auf glatten Böden zu verhindern. Darüber hinaus verbessert die Unterlage den Gehkomfort, dämpft Trittgeräusche und schützt die Unterseite des Teppichs vor Abrieb, was seine Lebensdauer deutlich verlängert.
Teppich und Fußbodenheizung
Wenn in Ihrem Zuhause eine Fußbodenheizung vorhanden ist, stellen Sie sicher, dass sowohl der Teppich als auch die Unterlage dafür geeignet sind. Entsprechende Materialien ermöglichen einen ungehinderten Wärmedurchlass und verhindern eine Überhitzung der Oberfläche. Achten Sie auf die Herstellerkennzeichnungen – Informationen zur Kompatibilität mit Fußbodenheizungen finden Sie in der Regel auf dem Etikett oder in der Produktbeschreibung.
Schutz vor Lichteinwirkung
Sonnenstrahlen können mit der Zeit selbst bei hochwertigen Textilien zu leichten Farbveränderungen führen. Um ein Ausbleichen der Farben zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine langfristige direkte Sonneneinstrahlung auf den Teppich zu begrenzen. Besonders geeignet sind Rollos, Vorhänge oder Jalousien, die das Licht in den hellsten Tagesstunden streuen.
Zusätzlich sollten Sie den Teppich alle paar Monate drehen, damit Farben und Fasern gleichmäßig altern und ihre Ästhetik über viele Jahre hinweg bewahren.
Damit Ihr Teppich stets gepflegt aussieht und angenehm riecht, empfiehlt es sich, einige einfache Pflegeroutinen in den Alltag zu integrieren. Regelmäßiges Lüften des Raumes hilft dabei, natürliche Gerüche zu entfernen, die sich mit der Zeit in den Fasern festsetzen können.
Von Zeit zu Zeit können Sie den Teppich zudem schonend mit Natron auffrischen – streuen Sie hierzu eine kleine Menge gleichmäßig auf die Oberfläche, lassen Sie sie 30–60 Minuten einwirken und saugen Sie den Teppich anschließend gründlich ab. Dies ist eine natürliche und sichere Methode zur Geruchsneutralisation, ganz ohne aggressive Chemikalien.
Bei Bedarf können Sie auch einen Geruchsneutralisierer für Textilien verwenden. Achten Sie dabei darauf, dass das Produkt den Herstellerempfehlungen entspricht und mit den Angaben auf dem Pflegeetikett kompatibel ist.
Führen Sie stets vorab einen Test an einer unauffälligen Stelle durch, um sicherzustellen, dass Farbe und Struktur der Fasern nicht beeinträchtigt werden.
Entfernung organischer Gerüche
Wenn Sie Haustiere haben oder es zu organischen Verschmutzungen kommt (z. B. durch Lebensmittel, Getränke, Tierhaare oder Haustierspuren), empfehlen sich enzymatische Reinigungsmittel. Diese wirken biologisch, indem sie organische Partikel zersetzen, anstatt Gerüche lediglich zu überdecken.
Nach der Anwendung sollten Sie die gereinigte Stelle sorgfältig trocknen – verwenden Sie dazu ein trockenes Tuch oder Küchenpapier und lassen Sie den Teppich anschließend in einem gut belüfteten Raum vollständig trocknen.
Mit diesen einfachen Maßnahmen bewahrt Ihr Teppich dauerhaft seine Frische, Sauberkeit und einen angenehmen Duft – und Ihr Zuhause wirkt jederzeit gepflegt und einladend.
Flecken auf Teppichen können lästig sein und erfordern häufig eine schnelle Reaktion, damit sie nicht tief in die Fasern eindringen. Nachfolgend finden Sie praktische Hinweise, wie Sie die häufigsten Verschmutzungen im Haushalt wirksam behandeln können.
Nehmen Sie überschüssige Flüssigkeit mit einem Papiertuch auf. Befeuchten Sie die Stelle mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen pH-neutralen Spülmittels und drücken Sie vorsichtig an. Anschließend trocknen lassen.
Bestreuen Sie die Stelle mit Natron oder Stärke, drücken Sie sie mit einem Papiertuch an, lassen Sie dies 30–60 Minuten einwirken und saugen Sie anschließend ab. Bei Bedarf punktuell einen Teppichfleckenentferner verwenden (gemäß den Angaben auf dem Pflegeetikett).
Legen Sie Eiswürfel in einem Beutel auf, bis die Substanz aushärtet. Lösen Sie sie anschließend vorsichtig mit einer Karte. Verbleibende Rückstände mit einem Papiertuch abdecken und kurz mit einem Haartrockner erwärmen – danach aufnehmen.